25.04.2006

Produktdaten

Nur wenige erkennen das Potential

Aufwendige Printkataloge und Mitarbeiter, der die Produktvielfalt ihres Unternehmens nicht mehr überblicken. Ließe sich das Produkt Management durch eine intelligente Lösung effizienter gestalten? Die Unternehmensberatung Lucas-Nülle Consulting & Partner analysiert die Chancen und Potenziale zentraler Produktinformationssysteme.

Das ernüchternde Ergebnis: Von 312 befragten Unternehmen erkennen viele nicht das Potenzial und die Einsparungsmöglichkeiten eines Product Information Management (PIM). Sie pflegen ihre Produktdaten dezentral. Aus dem Kreis derjenigen Unternehmen, für die sich der Einsatz eines zentralen PIM-Systems lohnen würde, entscheiden sich bisher nur 20 Prozent auf der Buy-Side und 10 Prozent auf der Sell-Side dafür.

Die Hauptursache der geringen Anzahl von PIM-Installationen liegt darin, dass Unternehmen sich an unterschiedlichen Stellen mit Produktinformationen beschäftigen. Das Wissen über das Product Information Management ist so verstreut, dass es kaum einen zentralen Verantwortlichen gibt, der sich zur Aufgabe macht, eine solche Lösung einzuführen. Im Rahmen der Studie befragten wir 312 deutsche Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern und einem Umsatz von 25 Millionen Euro, wie sie das zentrale Product Information Management einschätzen. Diese Antworten verglichen wir mit den Angaben von Best-Practise Unternehmen, die bereits erfolgreich mit einer PIM-Lösung arbeiten.

Ergebnisse der Studie: Einkaufskanäle und genutzte Medien; Vertriebskanäle und genutzte Medien; Anzahl der produzierten Kataloge; Kosten je Katalogseite; Kosten je Katalog; Zeitbedarf zur Neuerstellung und Aktualisierung von Printkatalogen; Erstellungs- und Pflegeaufwand der Produktdaten im Internet; Mehrfachpflege und Auswand bei der Produktdatenpflege; Suchzeiten und Suchvorgänge mit und ohne PIM; Umsatz der befragten Unternehmen.

Was heißt Product Information Management?
Unter Product Information Management versteht man die Bereitstellung von Produktinformationen für den Einsatz in verschiedenen Ausgabe-Medien beziehungsweise Vertriebskanälen sowie für unterschiedliche Standorte. Voraussetzung dafür ist die medienneutrale Verwaltung, Pflege und Modifikation der Produktinformationen in einem zentralen System, um jeden Kanal ohne großen Ressourcenaufwand mit konsistenten akkuraten Informationen beliefern zu können.

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